Die Liste stammt aus Erfahrungen mit Zee Drive, rclone und OneDrive in Foren und Herstellerdokumentation. Grün markiert ist, was CloudMount dagegen tut.
Dateien und Uploads
Die Datei ist gespeichert, kommt aber nie in SharePoint an.
Beim Streaming lädt der PC Dateien im Hintergrund hoch. Ein zu langer Pfad, ein gesperrter Name oder eine abgelaufene Anmeldung lassen den Upload scheitern, oft unbemerkt.
CloudMount prüft Pfadlänge und Namen schon beim Speichern, meldet jeden Fehler im Tray mit Grund und zeigt ihn der IT im Portal unter «Geräte».
Laptop zugeklappt, während noch hochgeladen wurde.
Der Explorer meldet «fertig», der Upload folgt kurz danach.
Beenden fragt nach, Abmelden und Herunterfahren warten mit Hinweis. Nicht hochgeladene Dateien bleiben im Zwischenspeicher und gehen beim nächsten Start hoch, auch nach einem Neustart.
Pfad zu lang.
Windows und Office rechnen mit 260 Zeichen, SharePoint erlaubt 400. Ein tief verbundener Ordner hat am PC kurze, in SharePoint lange Pfade.
Meldung mit Länge vor dem ersten Upload-Versuch. «Mit Office öffnen» weicht bei zu langen Links auf den Browser aus.
Gelöscht ist gelöscht?
Laufwerksbuchstaben und Netzlaufwerke haben keinen Windows-Papierkorb.
Der SharePoint-Papierkorb behält Gelöschtes. Rechtsklick, «Papierkorb (gelöschte Dateien wiederherstellen)».
Sehr grosse Bibliotheken.
OneDrive empfiehlt höchstens 300'000 synchronisierte Elemente je Gerät.
Solche Bibliotheken als Streaming-Laufwerk anlegen, dort wird nichts vorab synchronisiert.
Office
Nach dem Speichern ist der Versionsverlauf weg.
Office speichert über eine Temp-Datei und Umbenennen. Auf einem Streaming-Laufwerk wird daraus in SharePoint ein neues Element.
Office-Bibliotheken als Synchronisation anlegen (im Editor vorgewählt). Auf Streaming-Laufwerken «Mit Office öffnen» verwenden.
Fremde «~$Datei.docx» in der Bibliothek.
Office legt beim Öffnen eine Besitzerdatei an.
CloudMount hält Office-Besitzer- und Temp-Dateien zurück, sie landen nicht in SharePoint.
Zwei Personen bearbeiten dasselbe Dokument.
Über einen Laufwerksbuchstaben erkennt Office die Datei nicht als SharePoint-Datei und arbeitet nicht gemeinsam darin.
«Mit Office öffnen (gemeinsam bearbeiten)» öffnet die Datei direkt aus SharePoint, mit AutoSave und gemeinsamem Bearbeiten.
Anmeldung und Zustimmung
«Genehmigung durch Administrator erforderlich» beim ersten Start.
Microsoft lässt Benutzer Zugriffe auf Dateien und Sites nicht mehr selbst freigeben.
Schritt 2 «Client freigeben» erteilt die Zustimmung für alle. Melden Geräte eine fehlende Zustimmung, zeigt das Portal das unter «Einrichtung».
Die Anmeldung läuft ab, MFA wird neu verlangt.
Richtlinien für bedingten Zugriff legen fest, wie oft neu angemeldet wird.
Der Agent erneuert die Anmeldung still über Windows (WAM). Ist eine neue Anmeldung nötig, meldet er das im Tray, und das Portal zeigt den Anmeldestatus je Gerät.
Laufwerke und Explorer
Ein Laufwerk fehlt, der Buchstabe ist belegt.
USB-Sticks, Laufwerke aus Gruppenrichtlinien oder alte Zuordnungen belegen den Buchstaben.
CloudMount überschreibt nie fremde Buchstaben und meldet den Konflikt ins Portal. Die Vorschau zeigt Konflikte schon vor dem Rollout.
Änderungen anderer erscheinen nicht sofort.
Streaming-Laufwerke fragen jede Minute nach Änderungen und halten Ordnerlisten einige Minuten.
Mit rund 1 bis 5 Minuten rechnen. Wer sofortigen Abgleich braucht, nimmt Synchronisation.
Die CloudMount-Befehle fehlen im Rechtsklick-Menü.
Windows 11 zeigt zuerst das verkürzte Menü.
«Weitere Optionen anzeigen» wählen (oder Umschalt+F10).
Betrieb
Kann der Anbieter unsere Dateien lesen?
Nein. Der Server hat keine App-Berechtigung auf SharePoint, Dateien laufen direkt zwischen PC und Microsoft. Durchsucht ein Admin im Portal Sites, liest der Server mit dessen eigener Anmeldung nur die Namen von Sites, Bibliotheken und Ordnern; das Token wird nicht gespeichert. Im Portal sichtbar sind sonst nur Name und Pfad einer Datei, deren Upload scheitert.
Die Berechtigungen beider Apps stehen im Portal unter «Einrichtung» und auf der Zustimmungsseite von Microsoft.
Was passiert, wenn der Server nicht erreichbar ist?
Der Agent arbeitet mit der zuletzt geholten Konfiguration weiter.
Die Laufwerke bleiben so lange verbunden wie die Kulanzzeit der Richtlinie, mindestens 7 Tage (Standard 14). Die Dateien selbst kommen ohnehin direkt von Microsoft.
Terminalserver und AVD?
Die Benutzerlizenz gilt auch dort. Agent und Laufwerke laufen je Sitzung getrennt.
Streaming verwenden und den Zwischenspeicher in der Richtlinie begrenzen. Vor dem Einsatz einmal mit der eigenen Umgebung testen.